Breaking news: China attacks Axel Springer and the sculpture "Pillar of Shame" in Berlin
 
To Hongkong infolist
 
 
Dear 
 
The Chinese embassy in Germany has issued a press release attacking the installation of the sculpture The Pillar of Shame in the middle of Berlin on Axel Springer Square.
 
China believes it is a malicious attack on the country and an attempt to damage China's reputation.
 
They are angry that the artist Jens Galschiøt and Axel Springer's "Freedom Foundation". Has given speaking time to representatives from people from Hong Kong, Xinjiang, Tibet and Taiwan who China believes have made a malicious attack on the country by both erecting the 8 meter high sculpture and speaking about human rights within China
 
After the installation of the sculpture, Pillar and Shame were painted in orange colors. The painting ceremony was attended by the artist Jens Galschiøt (DK), people/activists from Hong Kong, Xinjiang, Tibet and the ambassador from Taiwan in Germany, the "Freedom Foundation" and a lot of others from the inauguration of the sculpture. The sculpture will be in Berlin at the end of June.
 
Additional info:
Link to the press release from China: Der Sprecher der chinesischen Botschaft weist die Vorwürfe seitens der Axel Springer Freedom Foundation entschieden zurück (china-embassy.gov.cn)
 
Contact Axel Springer "Freedom Foundation" Axel Springer Freedom Foundation – Listen to the Dissidents   mail: antje.schippmann@axelspringer.com
 
Contact the artist Jens Galschiøt , tlf: +45 40447058  http://www.galschiot.com
 
Link to previous newsletter about setting up the Pillar of Shame in Berlin and to  Link to previous newsletter about the Pillar of Shame 2023: https://ymlp.com/archive_gbyqqyugjguq.php
 
 
 
 
 
press release from China:

Der Sprecher der chinesischen Botschaft weist die Vorwürfe seitens der Axel Springer Freedom Foundation entschieden zurück
 
 
 
2023-05-30 09:10
 
 
 
Jüngst haben die Axel Springer Freedom Foundation und Medien der Axel-Springer-Gruppe die sogenannte „Säule der Schande“ wieder aufs Tableau gebracht. Sie instrumentalisieren eine Reihe von Fällen in bezug auf Hongkong, Xinjiang, Tibet sowie die Taiwan-Frage, um China für vermeintliche Menschenrechtsverletzungen böswillig anzugreifen und Chinas Ansehen zu beschädigen. China lehnt dieses Vorgehen entschieden ab und verurteilt es aufs Schärfste. Im Folgenden unterstreichen wir noch einmal unsere Position zur besagten Problematik:
Erstens war es die Kommunistische Partei Chinas, die einst das chinesische Volk im Jahr 1949 dabei anführte, dem damals herrschenden halbkolonialen und halbfeudalen System ein Ende zu setzen. Die KP Chinas verhalf den Chinesen zu nationaler Unabhängigkeit und ebnete damit für die Menschen den Weg zur Freiheit. In den vergangenen sieben Jahrzehnten seit der Gründung der Volksrepublik China und insbesondere in den letzten 45 Jahren seit Einführung der Reform- und Öffnungspolitik hat unser Land mehr als 800 Millionen Menschen aus der Armut geholt. Damit gelang es erstmals, die absolute Armut zu beseitigen – ein Novum in der mehrtausendjährigen Geschichte unseres Landes. Parallel dazu haben wir die weltweit größten Systeme für Bildung, Sozialabsicherung, Gesundheitswesen und Basisdemokratie aufgebaut. Der entschlossene Umgang der chinesischen Regierung mit den politischen Unruhen der ausgehenden 1980er Jahre sorgte für Stabilität und Entwicklung in China, was die notwendige Basis für einen beispiellosen Schutz der Menschenrechte unserer Bevölkerung in den folgenden Jahren stellte. Die Erfolge dessen sind heute für alle sichtbar. Der von China eingeschlagene Entwicklungsweg wird von unserem Volk unterstützt und mitgetragen. Dies zeigen unter anderem auch Zahlen der Ipsos-Gruppe, eines der führenden internationalen Meinungsforschungsinstitute. Ihren Erhebungen zum weltweiten Glücksempfinden zufolge liegt der Glücksindex der chinesischen Bevölkerung bei 91 Prozent.
Zweitens handelt es sich bei den Belangen von Hongkong, Xinjiang und Tibet um rein innerchinesische Angelegenheiten. Unser Land verbittet sich daher entschieden jegliche Einmischung der externen Kräfte unter dem Deckmantel der Menschenrechte in Chinas innere Belange und in seine Rechtshoheit.
Bei der Taiwan-Frage geht es nicht um Demokratie. Taiwan ist von alters her ein untrennbarer Teil des chinesischen Territoriums und das Ein-China-Prinzip fester Bestandteil der internationalen Ordnung nach dem Zweiten Weltkrieg. China stellt sich daher entschieden gegen die faktische Unterstützung einer „Unabhängigkeit Taiwans“ im vermeintlichen Namen der Demokratie. Chinas Belange müssen vom chinesischen Volk gelöst werden. Unser Land wird niemals zulassen, dass sich in diese Frage ausländische Kräfte einmischen.
Drittens sah sich China in seiner jüngeren Geschichte der Aggression und Unterdrückung durch westliche Kolonialmächte ausgesetzt. Umso mehr weiß unser Land folglich seine nationale Unabhängigkeit und Souveränität zu schätzen. Beide werden durch die Charta der Vereinten Nationen geschützt. Einige westliche Organisationen und Einzelpersonen hätten ihre eigenen historischen Fehler sowie die bestehenden Menschenrechtsprobleme im eigenen Land gründlich überdenkensollen,wozu etwa koloniale Aggression, Rassendiskriminierung, die Ausbeutung von Arbeitskräften oder der Antisemitismuszählen. Wir hoffennur, dass alle gesellschaftlichenBereiche wachsam bleiben gegenüber den Versuchen einzelner Personen oder Gruppen, chinafeindliche Ressentiments zu schürenund damit die öffentliche Aufmerksamkeit vonderen eigenen Skandalen wie fremdenfeindlichen Äußerungen und Anfachung von innenpolitischen Konfliktenabzulenken. Die Entwicklung – insbesondere die großen Fortschritte unseres Landes im Bereich der Menschenrechte – verdient objektiveund rationaleBetrachtung. China ist bereit, mit der deutschen Seite zusammenzuarbeiten, um die Stabilitätund Weiterentwicklungder chinesisch-deutschen und chinesisch-europäischen Beziehungen zu fördern, im Einklang mit den Grundsätzen des gegenseitigen Respekts, des gleichberechtigten Dialogs und der gegenseitigen Nichteinmischung.
 
 
 
 
 
Info:
https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/pillar-of-shame-das-denkmal-der-freiheit-zieht-nach-berlin-84000282.bild.html