JJ AKTIV NEWSLETTER
Ausgabe 1 - 2017
 
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Newsletter zu präsentieren. Mit dem JJ Aktiv Newsletter werden wir Sie in regelmäßigen Abständen über Neues aus dem Verein, Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen und neue Forschungsergebnisse unserer Fachstelle Evaluation informieren. Sie haben selbstverständlich jederzeit die Möglichkeit, den Newsletter abzubestellen. Über Weiterleitungen des Newsletters und über inhaltliche Rückmeldungen würden wir uns freuen.

Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre!
 
Inhalt des Newsletters
 
   1   Weihnachtsfeier und Preisverleihung JJ-Preis 2016

   2   Alters-CM3: Case Management-Ansatz für ältere Drogenabhängige  

   3   Belastungsfaktoren und Rehabilitation bei haftentlassenen  Drogenabhängigen 

   4   Konsumfolgen und Beeinträchtigungen von Cannabis-   Intensivkonsumenten/innen  
 
   5   Untersuchung zur Cannabis- und Stimulantienabhängigkeit im Therapiedorf Villa Lilly und der Therapeutischen Einrichtung
Auf der  Lenzwiese 
 
   6   Migrations­spezifi­sche Belastungen und kulturspezifische Prägungen   in der Suchtberatung
 
   7   Erster Ausflug mit dem "Aktion Mensch Bus" 
 


 
 
   1  Weihnachtsfeier und Preisverleihung JJ-Preis 2016

Vorstand und Geschäftsführung des Vereins luden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörige zur Weihnachtsfeier und der Preisverleihung des JJ-Preises am 13. Dezember 2016 in die Stadthalle nach Hofheim ein.
 
Preisträger für den Einzelpreis von JJ wurde Frau Karin Oertel aus der Geschäftsstelle.
 

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    2   Alters-CM3: Bedarfsanalyse und Netzwerkanalyse als Basis eines altersspezifischen Case Management-Ansatzes für ältere Drogenabhängige

 
Der Suchthilfeverbund JJ beteiligt sich mit sieben Fachkräften in sechs Hilfeeinrichtungen an der 2014 gestarteten Studie AltersCM3  der Hochschule Koblenz in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abt. Köln.
 
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   3     Belastungsfaktoren und Rehabilitation bei haftentlassenen Drogenabhängigen   
 
Haftentlassene Drogenabhängige befinden sich im Vergleich zu drogenabhängigen Rehabilitanden, die aus eigener Wohnung eine Rehabilitation antreten, in einer problematischeren Lebenssituation. An einer Stichprobe von n=210 Personen werden objektive und subjektive Belastungen, Verlaufs- und Prognosefaktoren untersucht.
 
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   4    Konsumfolgen und Beeinträchtigungen von Cannabis-Intensivkonsumenten/innen 
 
Die Zahl derer, die in Deutschland regelmäßig und riskant Cannabis konsumierten, ist weiterhin konstant hoch. Dabei ist insbesondere der regelmäßige Konsum mit physischen und psychosozialen Gesundheitsrisiken verbunden. Mit dem auffälligen Konsumverhalten steigt auch der Behandlungsbedarf. Die Forschungsergebnisse der letzten Jahre kommen zu dem Schluss, dass ein beträchtlicher Anteil der regelmäßig Cannabis Konsumierenden mit physischen und psychischen Konsumfolgen konfrontiert wird.
Die Zahlen decken sich mit den Erfahrungen, die wir in der Suchthilfe des Vereins Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. (JJ) machen. Cannabisabhängigkeit bzw. riskanter Konsum steht an Platz eins der Diagnosen in den Suchthilfeeinrichtungen.
Um die Konsumfolgen und Nebenwirkungen dieser Klientel aus der Sicht der Suchberatung und Suchbehandlung wird es im Folgenden gehen.
 
Der Text ist erschienen in: der im Luchterhand Verlag erscheinenden Zeitschrift Jugendhilfe  Heft 5, Oktober 2016.
 
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   5   Untersuchung zur Cannabis- und Stimulantienabhängigkeit im Therapiedorf Villa Lilly und der Therapeutischen Einrichtung auf der Lenzwiese 
 
Die Zielgruppe der Rehabilitation Drogenabhängiger hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Der Anteil der Opiatabhängigen hat sich von 2008 bis 2015 glatt halbiert, im selben Zeitraum verdoppelten sich Cannabisabhängigkeit und Stimulantienabhängigkeit als Hauptdiagnose (Basisdokumentationen des Fachverband Sucht e.V. 2008-2015). Wie wirkt sich abhängiger Konsum dieser Substanzen aus im Unterschied zum Konsum von Opiaten? In drei Evaluationen sind wir dieser Frage nachgegangen, interessante Teilergebnisse werden hier kurz dargestellt.
 
 
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   6   Migrations­spezifi­sche Belastungen und kulturspezifische Prägungen in der Suchtberatung und Suchttherapie
 
Ausgelöst durch den Zustrom von Kriegsflüchtlingen aus Afghanistan, Syrien und Irak seit 2015 hat die Beschäftigung mit migrations- und fluchtspezifischen Belas­tun­gen im Kontext der Suchthilfe eine neue Dringlichkeit gewonnen.
In zahlreichen Fachtagungen und Fachkonferenzen wird derzeit nach der Verbrei­tung von Sucht­mittelkonsum und Suchtgefährdungen unter den Kriegsflüchtlingen und Asylsuchenden gefragt. Drogenbeauftragte und Forschungsinstitute veröffent­lichen erste Einschätzungen bzw. suchen nach empirischen Grundlagen für eine Bedarfsermittlung. Krisen­zentren und Suchtberatungsstel­len berichten über erste Kontakte, fragen nach Dolmetschern, benötigen Orientierung über Lebenszusam­menhänge und sozio-kulturelle Prägungen, die bei der Beratung der bisher noch sehr vereinzelt auf­tretenden neuen Klientel berücksichtigt werden sollten. Mög­licherweise – so die Erwartung – wird sich die Suchthilfe mit wachsender Inan­spruchnahme durch Geflüchtete auch zu­nehmend mit schweren Traumatisierun­gen durch Krieg und Flucht konfrontiert sehen
 
 
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   7   Endlich wieder Ausflüge! 

Am 22. Februar konnten die Bewohnerinnen und Bewohner der Betreuten Wohngemeinschaft Eschenbachhaus spontan das Vivarium in Darmstadt besuchen.
Das von der  „Aktion Mensch“ bewilligte Fahrzeug zur Beförderung unserer Klienten stellt eine große Erleichterung bei der Betreuung dar.
 
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