Ausgabe 04/12
SIGHTCITY 2012
10 Jahre SightCity
Vom 23. – 25. Mai 2012 feiert Europas größte Messe für Sehbehinderten- und Blinden-Hilfsmittel, die „SightCity“ ihr zehntes Jubiläum. Feiern Sie mit uns!
 
 
 
Neue Freude am Leben auf der SightCity 
 Heute ist es so weit, wir lüften das Geheimnis um unseren Gast auf der SightCity. Treffen Sie am 23. Mai, auf unserem Stand A7, den derzeit erfolgreichsten deutschen Radsportler und Triathleten mit Sehbehinderung: RALF ARNOLD! Er zeigt Ihnen, dass Leistungssport auf hohem Niveau auch für Menschen mit Behinderung kein Hindernis ist! Derzeit bereitet sich Ralf Arnold auf die Paralympics 2012 vor, schauen Sie ihm live dabei zu!  Nach einer Trainingseinheit auf seinem Rennrad steht er Ihnen Rede und Antwort. Seien Sie dabei!

Mehr über Ralf Arnold erfahren Sie auch auf seiner Homepage http://www.ralf-arnold.net/ und im weiteren Verlauf des Newsletters.
 
Natürlich präsentieren wir Ihnen auch wieder unsere neuesten Entwicklungen:

Compact 5 HD – DIE revolutionäre Weiterentwicklung im Bereich der elektronischen Handlupen. Die HD Kamera und das Display mit einer Diagonale von 12,7 cm bieten Ihnen eine unglaublich gute Bildqualität. Der stufenlos verstellbare Vergrößerungsbereich von 1,5 bis 18fach macht den Compact 5 HD für alle Bereiche zu einer praktischen Hilfe.

 TwinView – Der erste Monitor für sehbehinderte Menschen mit intelligenter Bildschirmteilung. Der 60 cm (24 Zoll) Monitor ermöglicht Ihnen eine individuell anpassbare Bildschirmteilung und verfügt über je zwei VGA- und DVI-Eingänge. Schließen Sie Ihr Bildschirmlesegerät und Ihren PC an und lassen Sie sich beide Bilder auf dem TwinView anzeigen. Weitere Einstellungen sind nicht nötig – es war noch nie so einfach!

 
 Sentry+ - das flexible Bildschirmlesegerät für die Arbeit und zu Hause lässt ke ine Wünsche offen. Die offene Bauform ist platzsparend und ermöglicht Ihnen problemloses Arbeiten auch mit großformatigen Objekten – natürlich in HD Qualität.

 
Besuchen Sie uns an unserem Stand A7! Wir freuen uns auf Sie!
 
 
 
 
 
 
        
   
 ALVA BC640
ALVA BC640 jetzt auf Wunsch mit NVDA Screenreader
Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit Ihrer Braillezeile einfach jeden PC nutzen. Egal ob Sie im Internetcafé mal eben eine E-Mail schreiben, oder in der Bibliothek nach einem Buch recherchieren möchten. Sie könnten genau so flexibel wie Ihre Mitmenschen sein. Alles was Sie dafür brauchen, steckt schon in Ihrer Braillezeile ALVA BC640.
Das ist doch genial, oder?
… und das funktioniert ganz einfach:
Verbinden Sie die BC640 einfach mit einem PC oder Notebook, und starten Sie mit wenigen Tastendrücken den integrierten NVDA Screenreader. Durch die fortschrittliche HID-Technologie wird die ALVA BC640 von Windows automatisch erkannt und ist sofort einsatzbereit. Am System werden keine Änderungen vorgenommen, alle Einstellungen von NVDA werden auf dem integrierten USB Stick in der ALVA BC640 gespeichert.
NVDA verwendet die synthetische Sprachausgabe ESpeak. Um eine optimale Sprachqualität zu erreichen, empfehlen wir als Ergänzung die qualitativ hochwertigen Stimmen der Infovox3 Sprachausgabe. Wählen Sie bis zu 5 Stimmen aus einer großen Anzahl von Sprachen aus. Weitere Informationen zu Infovox3 finden Sie hier auf unserer Homepage. Hier können Sie sich auch Sprachproben der verschiedenen Stimmen anhören.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann rufen Sie uns einfach an, und vereinbaren Sie einen Vorführtermin.
Hinweis: Der NVDA Screenreader ist ein open source Projekt und ist unter der GNU General Public License, Version 2.0, lizenziert. Ausführliche Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf http://www.nvda-project.org.

RALF ARNOLD
Rennbericht von Ralf Arnold
Bizkaiko Bira Bilbao am 28. und 29. April 2012

Die Wettervorhersage vor Anreise veranlaßte uns, einige warme Kleidung und Regenjacke einzupacken, auch wenn hier in Deutschland sommerliche Temperaturen angekündigt waren und es in Spanien üblicherweise deutlich wärmer ist. Leider sollte die Vorhersage beinahe vollständig zutreffen.
Nach dem üblichen administrativen Prozedere beim Check-In am Freitag in Frankfurt konnten wir in Bilbao unser Material vollständig und einwandfrei in Empfang nehmen. Bereits bei der Fahrt zum Hotel konnten wir einen Vorgeschmack auf das angekündigte kühle und schaurige Wetter bekommen, denn die Pfützen auf den Straßen waren gut gefüllt und immer wieder kam Wasser vom Himmel.

Am Samstag standen gleich zwei Einzelzeitfahren auf dem Programm. Beide waren sehr bergig und jeweils eine Wendepunktstrecke. Um 10 Uhr sollte das erste Zeitfahren beginnen. Leider war unser Shuttle des Veranstalters sehr spät am Rennort, so daß wir uns kaum warmfahren konnten. Dies war ohnedies ein unangenehmes Unterfangen, denn es gab keine Unterstellmöglichkeit beim Warmfahren. So mußten wir bei ca. 8°C und leichtem Nieselregen auf der Rolle sitzen.
Der Start begann gleich katastrophal. Alle 30 sec. sollte gestartet werden.
Aber statt uns richtig festzuhalten, ließ man uns beim Einklicken der Pedale beinahe umfallen, so daß schlußendlich nach mehrfacher Beschwerde im dritten Anlauf losgefahren werden konnte. Leider war die Straße durch den Regen und Blütenstaub sehr rutschig, so daß wir bergab unseren Trumpf des schnellsten Tandems in der Abfahrt nicht ausnutzen konnten. Das wäre sicher ins Auge gegangen. Bergauf ließen wir es moderat angehen, denn schließlich sind wir keine Zeitfahrspezialisten und für das Straßenrennen am Sonntag wollten wir noch einigermaßen frisch sein.
Am Nachmittag wiederholte sich beinahe alles. Bedingt durch die inzwischen schlechte Sicht und den immer stärker werdenden Regen hatte sich der Veranstalter entschlossen, das Zeitfahren zu verkürzen und auf einen anderen Kurs zu verlegen. dieser war bis auf einen steilen Anstieg direkt nach dem Wendepunkt nicht ganz so bergig wie der Kurs vom Vormittag. Wegen des stärkeren Regens und der weiter gefallenen Termperatur ohne Unterstand beim Warmfahren entschlossen sich Alex und ich, komplett auf das Warmfahren zu verzichten und bis kurz vor Rennstart im warmen Bus sitzen zu bleiben. Im Regen auf der Rolle wären wir sicher nicht wärmer geworden. Diesmal lief der Start problemlos, da wir unseren Mechaniker gebeten hatten, uns beim Start zu halten. Auch das Fahren ohne Warmfahren funktionierte erstaunlich gut.
Klatschnass und leicht frierend trotz der hohen Belastung kamen wir im Ziel nach ca. 6 km an.

Im Hotel mußte, wie bereits vormittags nach dem ersten Rennen wieder der Fön herhalten, um die nassen Klamotten einigermaßen trocken zu bekommen.

Der Sonntag begann vielversprechend. Das Wetter hatte sich zu unseren Gunsten entschieden und so war die Straße bei Rennbeginn nur noch leicht feucht, trocknete während dem Rennen aber komplett ab. Leider war die Temperatur dafür wieder im Keller. Bei Rennbeginn nur 9°C und kein Sonnenschein. Gleich nach dem neutralisierten Start zeigte sich das französische Nationalteam sehr angriffslustig und fuhr abwechselnd mit den Spaniern eine Attacke nach der anderen und das immer bei den Anstiegen.
Schließlich konnten sich der französische Straßenweltmeister zusammen mit einem Teamkollegen beinahe 2 Minuten vom Feld absetzen, als sie eine Reifenpanne bis hinters Hauptfeld zurückfallen ließ. Diese Chance nutzte ein spanisches Tandem, um bis zum noch vorausfahrenden Franzosen aufzuschließen. Sie konnten jedoch den Abstand nie größer als 1 Minute werden lassen. In den letzten beiden Runden schloß das Feld sogar bis auf 20 Sekunden auf die Ausreißer auf. Im Zielsprint des Feldes konnten wir uns durch eine geschickt gefahrene Kurve von Platz 7 auf Platz 5 verbessern. Vor uns lagen die amtierenden Straßenweltmeister auf Platz 4, ein niederländisches Team auf Platz 3 sowie die beiden Ausreißer auf den ersten beiden Plätzen. Unter den gegebenen Umständen also ein durchaus akzeptables Ergebnis.
In diesem Rennen wurde nicht, wie international üblich, die noch ausstehende Rundenzahl auf Englisch angekündigt und die Glocke für die letzte Runde fehlte komplett. Dadurch hatten wir uns um eine Runde vertan und gingen davon aus, dass noch eine weitere Runde zu fahren wäre. Ansonsten hätten wir uns rechtzeitig in eine bessere Ausgangsposition für den Zielsprint gebracht und dann wäre sogar ein dritter Platz wahrscheinlich gewesen.

In der Gesamtwertung mit den ungeliebten Zeitfahren belegten wir Platz 9.

Bei der Rückreise ließ man uns Bilbao nicht wie geplant verlassen. Ein Blitzschlag beim Landeanflug auf Bilbao setzte unsere Maschine für den Rückflug vorerst außer Gefecht. Dies bedeutete eine ungeplante Übernachtung und Rückflug am Montag morgens früh. Das war allen zwar gar nicht recht, ließ sich aber nicht ändern. Wenn schonmal der Wurm drin ist, dann eben gleich richtig!


 
 
 
 
Widerspruchsrecht
Wenn Sie in Zukunft unsere Angebote nicht mehr erhalten möchten, können Sie der Verwendung Ihrer Daten für Werbezwecke, bzw. der Versendung des Newsletters widersprechen - per Telefon unter: 06691 9617-0 oder per Mail: info@optelec.de.

Haftungshinweis:
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass trotz Anwendung größter Sorgfalt irrtümlich falsche Angaben in unserem Newsletter nicht völlig ausgeschlossen werden können. Solche Irrtümer bleiben vorbehalten.
 
 
Optelec GmbH, Fritzlarer Str. 25, 34613 Schwalmstadt, www.optelec.de